Pro-Israelischer-Pastor sprach auf der „Christus am Checkpoint“-Konferenz

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=-Potf5l8KzI, aus www.israelheute.com

 

 

Die Teilnahme des messianischen Pastors Wayne Hilsden der Jerusalemer „King of Kings“-Gemeinde an der „Christus am Checkpoint“-Konferenz in Bethlehem wurde im Voraus kritisch betrachtet. Der kanadische Christ, der seit 1983 in Jerusalem lebt, hielt eine leidenschaftliche Rede, sanft aber doch bestimmt. Er stellte dem Publikum die Wiederherstellung Israels im neuen Judenstaat vor. Am bemerkenswertesten war seine Verdeutlichung, dass die physische Rückkehr der Juden in ihre alte Heimat biblisch beauftragt ist und mit der prophetischen Zeitlinie übereinstimmt. Zur vollständigen Rede Klicken Sie hier!
Doch der darauffolgende Redner, Dr. Manfred Kohl, bestritt nach Hilsdens Rede die biblische Theologie mit klaren Worten. Obwohl er Hilsden nicht persönlich angriff, machte Kohl deutlich, dass die Heilige Schrift nicht wörtlich genommen werden darf. In seinen Augen gilt sie nur als eine Theologie der Narren, die sich ihrer eigenen Dummheit erfreuen. Auch der palästinensische Pastor aus Bethlehem Sami Awad bedankte sich höflich bei Wayne Hilsden, aber gab Kohl im gleichen Atemzug Recht. „Es ist Zeit, dass Christen, die die Bibel für die Rechtfertigung der Wiederherstellung Israels benutzen, sich vor die Sicherheitsmauer in Bethlehem stellen und ähnlich wie John F. Kennedy vor der Berliner Mauer deklarieren: ‚Ich bin ein Idiot.‘“
Rev. Stephen Sizer, der für seine anti-israelische Stellung weltbekannt ist, sagte in seiner Rede: „Gott sei Dank haben endlich zahlreiche lokale messianische Führer ihre Wutanfälle überwunden und genießen die Freundschaft mit ihren palästinensischen Brüdern und Schwestern hier bei der Konferenz.“ Damit meinte Sizer Wayne Hilsden und Evan Thomas aus den messianischen Kreisen im Land, die an der palästinensischen Konferenz teilnahmen.
Mit Rückblick ist nun klar, dass Hilsden wie ein Feigenblatt für die anti-zionistische Konferenz „Christus am Checkpoint“ missbraucht wurde. Am Donnerstagabend haben der palästinensische Pastor Salim Munayer und sein enger Freund, der messianische Pastor Evan Thomas aus Netanja gesprochen. Thomas war der Einzige aus den messianisch-jüdischen Gemeinden, der auf der anti-zionistischen Konferenz sprach. Auf diesem Wege muss klargestellt werden, dass er dazu nicht beauftragt wurde und daher kein Repräsentant der messianisch-jüdischen Gemeinden im Land ist. Thomas war dort, weil er ein Mitglied der palästinensischen Versöhnungsarbeit Musalaha von Munayer, die im deutschsprachigen Raum von AMZI verbreitet wird, ist. Aus diesem Grund brachte er keine klare Botschaft über Gottes Verheißungen für das jüdische Volk in diesem Land. Hilsdens Rede war deutlich und jüdischer als die von Evan Thomas. Beide Redner – Munayer und Thomas – waren langweilig und nur politisch korrekt. Die „Christus am Checkpoint“-Konferenz war weniger ein Versöhnungsversuch zwischen Juden und Palästinenser, sondern mehr eine Klarstellung, dass christlicher Zionismus für Narren sei.

Siehe auch http://pauker.at/VIP/don+chisciotte/kate_de/12403