3. Religion und Individuum in der deduktiven Herleitung.
Prolog
Das Projekt Religionsbuch
Theologische Theologie von John Webster
Über theologische Schriften
Theologischer Standort
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Demnächst also konkrete Ergebnisse:
Kapitel 1, Die jeweils eigene Religion
Kapitel 2, Die Entstehung der Religionen und Religionsgebiete
Kapitel 3, Definieren, streiten, tolerieren, abgrenzen,
Kapitel 4, Andere Religionen verstehen
Kapitel 4a
Kapitel 5, Die Religionen und Konfessionen in friedlicher Gemeinschaft
Religionen im Lexikon
Fragen und Probleme zum christlichen Glauben
http://www.jesus-und-kirche.de
3a. Streit, Definieren, Gültigkeit, tolerieren, voneinander abgrenzen;
3a. Auf dieser 3. Stufe müssen wir durch interaktives Erarbeiten, Finden von Beispielen, Rollenspiele, Geschichten, Beobachten usw. üben, in welchem Verhältnis eine eigene Erkenntnis zu anderen Erkenntnissen stehen kann, die oft entgegengesetzt sind oder oft nur zu sein scheinen.
3b. Gemeinsamkeit als Identität;
3b. Wir müssen nach solchen mehr allgemeinen Beobachtungen und Erfahrungen versuchen nachzuvollziehen, wie ganz grundsätzlich eine individuelle Erkenntnis bereits dadurch, daß man sie ausspricht und mehr noch, wenn sie in irgend einer Weise verwirklicht, institutionalisiert oder bereits allgemeingültig ist, ihre Form und zum Teil sogar Bedeutung und Inhalt verändert oder zu verändern scheint.
3c. Menschsein als Erkenntnis und Konvention;
3c. In einem dritten Schritt versuchen wir den Konflikt und oft sogar die Feindschaft zwischen individueller und jeweils allgemeingültiger oder institutionalisierter Erkenntnis zu verstehen, also zwischen persönlicher Erkenntnis, persönlichem Glauben und persönlicher Verantwortung auf der einen Seite und Sprache, Region, Religion, Kirche, Kultur, Politik, Form und Organisation auf der anderen Seite.
 

Inhalt von Kapitel 3a bis 3c.
 

A. Disjunktionen
B. Alternative
C. Streit als Leben, Kommunikation, Kultur, Rivalität und Krieg. Konfliktforschung
D. Was ist Kommunikation im Streit um Richtig und Falsch, um Wahr und Unwahr?
E. Als Ergebnis von D. jeweils beabsichtigt und/oder nicht beabsichtigt.
F. Streitgründe
G. Streitformen
H. Konfliktstrategien und ihre Problematik (als Konfliktursache)
I. Friedensstrategien,
J. Universale Gültigkeit und globale Gültigkeit in Religion und Wertbewußtsein.
K. Im Ursprung die Religion als Erkenntnis oder die Erkenntnis als Religion.
A. Disjunktionen: was ist
Richtig, faktisch, wahr.
Subjektiv, objektiv.
Materiell, geistig.
Empirisch, transzendent.
Gegenstand und Begriff.
Name und Begriff.
Begriff und Vorstellung.
Vorstellung und Erkenntnis.
Richtig und falsch,
Faktisch und theoretisch,
Wahr und unwahr,
tatsächlich, faktisch, kontingent, empirisch?
Andere Kapitel und Vorüberlegungen zum Religionsbuch:
Prolog
Das Projekt Religionsbuch
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Kapitel 1, Die jeweils eigene Religion
Kapitel 2, Die Entstehung der Religionen und Religionsgebiete
Kapitel 3, Religion und Individuum in der deduktiven Herleitung.
Kapitel 4, Der Mensch zwischen Gott und Mitmensch in induktiver Herleitung.
Kapitel 5, Andere Religionen verstehen

B.  Alternative

Alternative Richtigkeiten.
Alternative Faktizitäten.
Alternative Wahrheiten.
Alternative Objekte=Objektivitäten für die gleiche Wahrnehmung.
Alternative Lehrmeinungen. usw.


C.  Streit als Leben, Kommunikation, Kultur, Rivalität und Krieg. Konfliktforschung
Gibt es gleiche Gedanken und Vorstellungen. Universität und Enzyklopädie.

i.  Was ist ein Gedanke?
ii.  Was ist eine Bezeichnung?
iii.  Was ist ein Name?
iv.  Was ist eine Behauptung?
v.  Was ist eine Information?
vi.  Was ist Ordnung?
vii. Was ist eine Norm?
D. Was ist Kommunikation im Streit um Richtig und Falsch, um Wahr und Unwahr?
i.  Was ist Erziehung?
ii.  Was ist Instruktion?
iii.  Was ist eine Behauptung?
iv.  Was ist Pädagogik?
v.  Was ist Rhetorik?
vi.  Was ist Polemik?
vii.  Was ist Indoktrination?
viii.  Was ist demagogisch?
ix.  Was ist Gehirnwäsche?
x.  Was ist Hypnose?
xi.  Was ist Beeinflussung?
xii.  Was ist Macht?
xiii.  Was ist Gleichschaltung?
E. Als Ergebnis von D. jeweils beabsichtigt und/oder nicht beabsichtigt.
a.  Glaube,
b.  Überzeugung,
c.  Gefolgschaft,
d.  Loyalität,
e.  Unterwerfung,
f.  Gehorsamkeit,
g.  Fanatismus,
h.  Fundamentalismus,
i.  Radikalismus,
j.  Gemeinsamkeit,
k.  Intoleranz,
l.  Opportunismus,
m.  Anpassung,
n.  Herdentrieb usw.
Unterscheide dieses an Beispielen einer eigenen Erkenntnis.

F. Streitgründe
 1. Der Urkonflikt
i.  Die Selbstbehauptung

a.  Selbstbestimmung - Fremdbestimmung,
b.  Lust,
c.  Eigentum,
d.  Fortpflanzung und Sex
e.  Überlegenheit - Unterlegenheit
f.  Macht - Ohnmacht,
 ii. Die Legitimierung in der Gemeinschaft, Familie, Stamm, Nation (Name)
 a. Gerangel um Rang und Geltung,
 b. Gemeinschaftsordnung, Konfliktregelung,
 Sprache, (Funktionen der Sprache)
 Konventionen,
 Kleiderordnung,
 Kunst, Architektur,
 Regeln,
 Institutionen,
 Gesetze, Strafen,
 Währung,
 Religion,
 Bildungssystem,
 c. Übereinstimmung als Gültigkeit und Wert,
 d. Durchsetzungsmittel und Instrumente,
 Überredung in allen Varianten von D.,
 Gruppenzwang, Kult,
 Erziehung
 Dressur, was ist das?
 Drohung, was ist das?
 Rache, was ist das?
 Strafe, was ist das?
iii.  Die Legitimierung mit der Gemeinschaft.
 Die Gemeinschaft als Individuum,
 Die Gemeinschaft als Heimat,
 Herkunft,
 Vertrautheit,
 Wert,
 Zuhause,
 Zugehörigkeit,
iv.  Die Legitimierung durch die Gemeinschaft, (Pass),
Grenze,
Außenpolitik,
Militär,


G. Streitformen

1.  Reden,
2.  Verneinen,
3.  Verachten,
4.  Hassen,
5.  Schimpfen,
6.  Schreien,
7.  Beleidigen,
8.  Erniedrigen,
9.  Diskriminieren,
10.  Schaden,
11.  Enteignen,
12.  Prügeln,
13.  Töten,
14.  Krieg,
15.  Vernichten.
H. Konfliktstrategien
 Anarchie,
 Oligarchie,
 Monarchie,
 Diktatur,
 Theokratie,
 Ideologie,
 Demokratie,
 Subsidiarität
I. Friedensstrategien
Vermeidung von Schaden,
Schutz des Lebens, der Freiheit des Denkens, der Meinungsfreiheit, des Glaubens,
Schutz der Menschenwürde,
Schutz des Schwächeren,
Schutz des Fremden,
Schutz der Werte,
Schutz des Eigentums,
Schutz der Umwelt,
Schutz des Friedens,
Rechtssicherheit,
Schutz von Handel und Wandel,
Schutz der Freizügigkeit.
J. Universale Gültigkeit und globale Gültigkeit in Religion und Wertbewußtsein.
a. Grundsätzliche Gemeinsamkeiten
Sie bestehen in menschlicher Vorstellung und Begrifflichkeit.
Sie sind Urteilsprämissen,
Sie sind Verhaltens und Handlungskriterien,
Sie bestimmen Wert und Unwert,
Sie bestimmen Lebensziele und Lebenskonzepte,
Sie bestimmen Satzungen von Gemeinschaften,
Sie bestimmen die Rechtsprechung,
Sie bestimmen die Staatsverfassung,
Sie bestimmen die Exekutive,
Sie bestimmen internationale Bündnisse und Konflikte,
b.  Grundsätzliche Unterschiede
1.  Die unterschiedlichen Differenzen zwischen Wahrheiten und Gültigkeiten:
i.   Bei den hier als „universalistisch" gemeinten Gültigkeiten sind Kriterien gemeint, die in der Botschaft und Lehre ursprünglich nicht nur über irdische, materielle und rein menschliche Kompetenzen, Interessen und Lebenswirklichkeiten und -konzepte hinausgingen, sondern sich sowohl gegen ursprünglich bestehende Gültigkeiten und deren formale Strukturen richteten, die mit der Religion in bestimmten regionalen Bereichen oder in bestimmten Kirchen oder Organisationen oder Gemeinschaften überwunden und durch neue ersetzt wurden und nun alle andernorts oder in anderer Form bestehenden Strukturen als grundsätzlich falsch und feindlich betrachten, die sich aber auch gegen bestimmte Strukturen von Allgemeingültigkeiten und Konventionen, Formen überhaupt richten, die dann als nur noch formale Tradition, Konvention oder in religiös radikaler Form als Doktrin, Fanatismus, Fundamentalismus und Intoleranz erscheinen, dem gegenüber sich der Mensch unterwerfen muß (soll), oder dem gegenüber sich echte Frömmigkeit hinter unechten Formalismen verstecken muß. Die Form wird zum Wahrheitskriterium.
Suche Beispiele in der jeweils eigenen Religion oder Kirchengeschichte.
ii.  Bei den hier als „global" also gesamtirdisch-regional gemeinten Allgemeingültigkeiten oder Konventionen verabsolutiert sich das, was wir gemeinhin als Provinzialismus bezeichnen: Nicht mehr die Richtigkeit, Faktizität oder Wahrheit führt zum Konsens, zur Selbstverständlichkeit und wird allgemeingültig, sondern umgekehrt wird nun die Konvention und Allgemeingültigkeit zum Wahrheits- und Richtigkeitskriterium, - sowohl für Politik und Rechtsprechung wie auch für die Kultur, Wissenschaft und Forschung. Erstarrung.
c.  Grundsätzliche Problematik für sich und im Verhältnis beider zueinander als Verhältnis von Religion und Zivilisation.
 Was bei den Gültigkeiten universaler Wahrheiten mit der dogmatisierten Form der Botschaft als Formel zu einem Problem für das Individuum wird, wird dieses bei regionalen und irdischen Allgemeingültigkeiten die Konvention als Form des Verhaltens selbst.
 Die Bedeutung von Glaube, Urteil, Verhalten und Verantwortung liegt in der Tendenz in beiden Fällen nicht mehr im Individuum, sondern außerhalb seiner selbst, nämlich in der jeweiligen Gemeinschaft als Allgemeinheit und Öffentlichkeit und wird zur Fremdbestimmung und gerät in der Form und Legitimation als Kontinuität in positiver Funktion und als Erstarrung in einem negativen Aspekt zu einen Automatismus, für den niemand mehr zuständig und verantwortlich ist, und wird weitgehend als Kultur oder Tradition bezeichnet. Beispiel: Coca-Cola und Kopftuch als religiöse Bekenntnisse.
 Was sich in allen Regionen der Welt soziologisch und politisch seit Menschengedenken und in unseren Augen positiv und erhaltenswert auf diese Weise der zweifachen Verfestigungen und Automatismen, nämlich der Begrifflichkeit als Etablierung der Sprache, der Grammatik sowie der Mythen und Weisheiten einerseits und der Verhaltensformen, der Kunst und der Gesellschaftsstruktur mit allen Konfliktstrategien andererseits gebildet hat, hat nicht nur gesellschaftlich die Funktion einer gemeinsamen Identität und zwar als Legitimierung vor bzw. gegenüber anderen Regionen und Gemeinschaften, sondern bekommt auch für das Individuum psychologisch, ethisch, philosophisch und selbst theologisch die Wirkung und Funktion der Identität, der Sprach- und Kulturzugehörigkeit und der Legitimierung vor der eigenen Gemeinschaft wie vor anderen Gemeinschaften mit deren Begrifflichkeit und Gesellschaftsformen.
 Dies heißt in einem weiteren Schritt: Der Mensch selbst wird zur Form und zum Gegenstand und Ausgangspunkt und damit zu einer Realisation der Verfestigung von Sprache, Erkenntnis und Kultur sowohl als eigene Wirklichkeit wie als Fremdbestimmung für andere.
 Beispiele: Neofaschismus, Fremdenfeindlichkeit.
 Interessant und wichtig zu bemerken ist bei diesem sehr vereinfacht dargestellten Prozess der Unterschied solcher Entwicklung einerseits und der resultierenden Kulturen andererseits bei Inselkulturen mit einem besonderen sog. Atlantiseffekt, durch den sich ein stärker ausgeprägtes Form- und Traditionsbewußtsein entwickelt, und kontinentalen Kulturen, die in ständiger Auseinandersetzung mit anderen Kulturen entstanden sind und sich gegenseitig in ihren Gültigkeiten bedrohten und infrage stellten und - meist mit leider nur militärischen Mitteln - legitimieren und rechtfertigen bzw. behaupten mußten.
 Suche Beispiele in englischer und französischer Kultur, Philosophie und Theologie.
 Im Prozess der Globalisierung einer gemeinsamen Kultur und Begrifflichkeit aller Menschen auf der Erde ist es dieser Antlantiseffekt, der sowohl zu besonders stabilen gemeinsamen Begriffen, Formen und Normen führt, wie er zugleich globale bzw. internationale, weltweite Allgemeingültigkeit und dadurch ein gegenseitiges Verständnis und den gemeinsamen Umgang in Handel und Wandel erleichtert.
 Hieraus entwickelt sich nicht nur eine jeweils besondere Chance für jeden Menschen in und gegenüber den besonderen Einengungen der jeweiligen Provinzialismen, denen man entweichen oder gegen die man Vergleiche anstellen und anführen kann.
 Man findet zunehmend weltweit Asyl und je nach Qualifikation auch Arbeitsmöglichkeit.
 Zunehmend gleichen sich Gesellschaftsnormen und Staatsformen einem bestimmten Qualitätsstandart an.
 Suche andere Beispiele aus unserer Gegenwart, wie Internet, Sprachkenntnisse usw.
 Allerdings sind insbesondere Europäer bemüht aber wohl noch längst nicht reif genug, diesen Prozess objektiv zu beurteilen und zu fördern.
 Suche Beispiele und Gründe.

Aber weniger diese positiven Aspekte machen Schlagzeilen, sondern es sind die tausendfachen Probleme.
 Mit dem Zusammentreffen der vielen Völkern, Sprachen, Wertsysteme und Religionen unter dem einen Hut des blauen Planeten, die ja als Wirklichkeiten in der Form realer Menschen auftreten und als Regionen aneinander grenzen und sich keineswegs auflösen können, sondern die neben den alten Begrifflichkeiten und Konventionen auch ihren menschlichen und allzu menschlichen Charakter beibehalten, bleiben nicht nur die alten Probleme zwischen den unterschiedlichen Kulturen, Religionen, Sprachen mit den längst erstarrten Abgrenzungen gegeneinander bestehen, sondern es entstehen solche nun im Verhältnis zu der globalen Welt in neuer Dimension.
 Ich will nicht davon reden, was längst Thema der sog. Globalisierungsgegner ist, die sich aber selbst ganz bewußt bereits global mit der neuen gemeinsamen Begrifflichkeit - meist in englischer Sprache und übers Internet - organisieren, von denen die Luftverschmutzung und die Vergeudung aller Ressourcen und von denen rücksichtsloses organisiertes Verbrechen und die außernationale Politik und Macht des unkontrollierten Kapitals und Waffenmarktes angeprangert werden. In der Tat sind auch die neuen Begriffe und Werte reine Formen oder Automatismen im gewissen Sinne - aber immer in Menschengestalt, - die ihre eigenen auch unmenschlichen Gesetze haben und solchen folgen.

 Für unser Thema weiterführend aber ist die besondere und ganz grundsätzliche Problematik zwischen Individuum und Allgemeingültigkeit in den verschiedenen Kulturen und Religionen unter dem neuen Aspekt, der sich mit dem Atlantiseffekt durch die endgültige Ausweitung und Absolutierung dieser zugleich inselartigen Struktur weltweiter Begrifflichkeit ergibt. Die Autorität einer nicht überschreitbaren und überbietbaren Allgemeinheit und Allgemeingültigkeit, der man auch nicht mehr entfliehen kann, tritt damit quasi in Konkurrenz mit der universalen einst höchsten Autorität, die sich als Wahrheit oder durch Gott, durch göttliche Offenbarung oder durch Erleuchtung legitimiert aber nur regional begrenzte Gültigkeit besitzt, während sich die Protagonisten der neuen weltweiten Begrifflichkeit und Werte zuerst durch technische Geräte und deren Gebrauchsanweisung und Nützlichkeit wie Kühlschrank, Fernsehen Auto usw., wie durch entsprechende Berufe, Bildung und Wissenschaften verbreiteten und etabliert haben.
 Zeige weitere Beispiele.
 Das Problem der anglo-protestantischen Theologie mit den Normen weltweiter Forschung und Wissenschaft beschreibt Professor John Webster bei seinem Antritt in der Oxford Universität 1997 als Theologe in dem beiliegenden Aufsatz, den ich (hoffentlich mit seiner Erlaubnis) zitieren möchte.
 Unterstreiche alle Sätze, in denen Webster einen Automatismus beschreibt oder bezeichnet.

  Aber die Grundproblematik liegt tiefer und ist noch viel grundsätzlicherer Art, wie auch die Bewältigung der Problematik sehr viel grundsätzlicher verstanden werden muß und als selbstverständliches Ergebnis und nicht als Utopie eines getrennten oder gemeinsamen Religionsunterrichts angestrebt wird:
 Anlaß der Religionsgründungen vor Tausenden Jahren waren oft ganz sicher Mißstände und unmenschliche Zustände aber auch logische und ethische Widersprüche, die sich in den vormaligen Religionen und Kulturen ergeben hatten.
 Verhaltensgebote und Verbote sollten dieses bessern.

 Indirekt enthalten sind in solchen Religionen, die sich auf einen Gründer oder Gesetzgeber berufen wie Buddha, Moses, Jesus oder Mohammed die Aussage oder Demonstration, daß sich Gott mit Offenbarungen nur an Einzelmenschen wendet und nicht zu einer Öffentlichkeit spricht, wonach die Offenbarung an andere und an eine Allgemeinheit weitererzählt und erst dann innerhalb einer Religion und Region allgemeingültig wird, während Begriffe, Sprache, Verhaltensmuster, Konventionen und Werte, die eine Kultur ausmachen umgekehrt sich von der Allgemeingültigkeit her in der Einzelperson vergegenständlichen, verobjektivieren und als Mensch deren Wirklichkeit darstellen und als Identität des Menschen empfunden werden. Den letzteren Weg gehen am Ende auch die religiösen Gebote und Verhaltensvorschriften, nachdem sie allgemeingültig geworden sind, und erhalten damit die Struktur und Funktion konventioneller Werte und Begriffe.

 Suche Beispiele, wo individuelle Erkenntnis in konventioneller Form ausgedrückt werden. (Weisheitssprüche, Reime, Gesetze,)

 Mit dem Vorgang der Offenbarung oder Erleuchtung und deren Weitergabe als 1. einerseits und der Inkulturation als der Übernahme von Konventionen als 2. andererseits sind also zwei grundverschiedene Verwirklichungswege beschrieben, die auch zu entsprechend grundverschiedenen Resultaten 1. und 2.  führen.
1.  Das Ergebnis der Offenbarung, Erkenntnis, Bekehrung und Erleuchtung ist jeweils individuelle Einsicht und Gehorsam auch entgegen bestehender Verhaltensnormen und Konvention.
2.  Die Folge der Konvention und Inkulturation ist im Gegenteil die Anpassung an allgemeingültige Verhaltensnormen. Die Übereinstimmung wird zum Wahrheitskriterium. Z.B. weil alle Menschen, bzw. die betreffende Allgemeinheit ein bestimmtes Kühlgerät „Kühlschrank" nennen, ist die Bezeichnung „Kühlschrank" für dieses Gerät richtig. Es ist wahr, daß innerhalb dieser Allgemeinheit der Deutschen das richtige Wort für dieses Gerät „Kühlschrank" ist
 Versuche Beispiele zu konstruieren, wo Konventionen wichtiger sind als die jeweils individuelle Ansicht. Wie wird solcher Konflikt im normalen Umgang geregelt? (Das sagt man nicht. Das tut man nicht. Das heißt so. Differenz gilt als Unwissenheit: du spinnst! Usw.)

 Viele neue Begriffe sind mit der Bedeutung hinter der jeweiligen Bezeichnung in allen Sprachen und Kulturen unserer Zeit inzwischen das Gleiche.

 1. Zähle innerhalb von 2 Minuten bis zu tausend neue Begriffe auf, die heute in der ganzen Welt verstanden werden.
 2. Unterstreiche alle Bezeichnungen, mit denen ältere Bedeutungen durch neue überlagert werden.

xxxxxx
 Die Bifurkation oder der Konventionskonflikt.
 Während der Prophet und Erleuchtete auf dem 1. Weg zu allen Zeiten nicht nur Schwierigkeit hatte, sich zu legitimieren sondern neben dem Mißtrauen auch in Widerspruch geriet zu den bestehenden Allgemeingültigkeiten, was er und seine Anhänger meist auch mit dem Leben bezahlen mußten, ehe seine Botschaft zu Reformen führte, bedeutet der 2. Weg als Übereinstimmung mit Kultur, Sprache und Konvention im Gegenteil Legitimität, Identität, Gültigkeit und meist Anerkennung und Schutz durch die Allgemeinheit.
 Obwohl wir diesen 2. Weg als natürliches und sogar angeborenes Bedürfnis (siehe die Experimente von Lorenz Konrad mit den Graugänsen), als Voraussetzung für die Bildung und das Erlernen der Sprache und als kulturelle Identität und Stabilität bezeichnen und obwohl dieser 2. Weg in unserem Bewußtsein als Wertesystem, als normal, legitim, objektiv als Zeichen von zuverlässig und berechenbar gilt, während der 1. Weg im Gegenteil meist als zweifelhaft, unzuverlässig, unberechenbar, fragwürdig, linkisch, unehrlich, subversiv zu gelten hat und gilt, müssen wir die Tatsächlichkeit des 2. Weges sowohl psychologisch, wie philosophisch -ontologisch wie ontogenetisch und erkenntnistheoretisch aber auch ethisch in Frage stellen und alle Optionen auf den 1. Weg setzen.
 Versuche dieses an Beispielen zu begründen.

Erkenntnis als Subjekt, realisierte Erkenntnis als Lebensform und Automatismus
 Es gilt nun in einem weiteren Schritt der Verdeutlichung diese beiden Wege 1. und 2. Auch als Zustand normaler menschlicher Existenz zu verstehen. Wir müssen alles das, wo wir Erkenntnis als Form, Verwirklichung, Konvention und Kultur quasi leben und als Automatismus bezeichneten, im normalen Leben aufzeichnen und von der bewußten Erkenntnis selbst unterscheiden, wie wir es im ganz normalen Alltag praktisieren.
 Dafür wollen wir für vieles - natürlich rein gedanklich - annehmen, daß wir alles derart Automatistische, Gesellschaftliche, Konventionelle und Praktisch einem idealen Roboter einprogrammieren könnten.
 Was könnte dazugehören? Beschreibe die Nützlichkeit, die Ethik und die Herkunft.
1.  Institutionen,

a.  Regierung,
b.  Verwaltung,
c.  Militär,
d.  Polizei,
e.  Justiz,
f.  Bildungssystem,
g.  Geld und Bankwesen,
h.  Landwirtschaft,
i.  Handwerk, Handel und Industrie,
j.  Verbände, Gewerkschaften, Vereine, Parteien;
k.  Kirchen,
l.  Gemeinden
m.  Familie
 2. Vorschriften,
 Grundgesetz,
 Gesetze,
 Verordnungen,
 Verbote,
 Sanktionen, Strafen,
 Schul-, Lehr-, Unterrichtsordnung,
 Satzungen,
 Kirchengesetze,
 religiöse Verbote, Gebote,
 3. Verhaltensregeln,
 Sprache,
 Kleidung,
 Umgangsformen,
 Gewohnheiten,
4.  Konventionen
Redewendungen,
Grußformeln,
Feiertage,
Form der Feste,
Namen,
Versprechen,
Verabredungen,
Umgang mit dem anderen Geschlecht,
Umgang mit Älteren,
Umgang mit Kindern,
Umgang mit Fremden,


Neben den im Prolog bereits genannten Aspekten sollten an dieser Stelle noch einige grundsätzliche Umstände besonders hervorgehoben werden.

Im Ursprung ist die Religion eine Erkenntnis.
 Diese Erkenntnis (X) trifft nicht auf eine „tabula rasa", sondern trifft auf tausend andere Erkenntnisse, die ein Mensch bereits hat und die zum Teil in Widerspruch stehen mit der neuen Erkenntnis (X), zum Teil ist sie eine Erweiterung bereits bestehender Erkenntnisse und zum Teil läßt sie sich durch bereits bestehende Erkenntnisse begründen und untermauern. In jedem Fall benötigt und bedeutet eine neue Erkenntnis neben der reinen Information auch zusätzliche Konditionierung des Denkvermögens.
i.  Sie wird mitgeteilt.
Die Mitteilung einer Erkenntnis (X) erfordert es, diese verständlich zu machen; sie muß aussprechbar gemacht. Durch die Begriffsbildung, Grammatikalisierung und Verbalisierung durch bereits bestehende Wörter, Namen und Begriffe und durch die Eingliederung in den Kontext allgemein bestehender Erkenntnisse und durch den Bezug auf bestehende Institutionen, Gesetze, Regeln und Konventionen, sei dieser nun negierend, erweiternd oder differenzierend, bekommt die Information auch die Form und Bedeutung eines solchen Automatismus wie Institution, Gesetz, Regel oder Konvention.
Die Mitgeteilte Erkenntnis (X1) unterscheidet sich also bereits von der ursprünglichen Erkenntnis (X) durch Form und Funktion.
Ihre Mitteilung bedeutet zudem Konditionierung anderer Menschen, sie verstehen zu können und zwar im Sinne von einem aktiven Konditionieren.
ii. Sie wird gehört, verstanden und akzeptiert.
Zur Biographie jeder Religion gehört es, daß diese Erkenntnis (X) in der Form oder Gestalt von (X1 ) gehört und irgendwie, nämlich als (X2) verstanden und akzeptiert wurde. Die Botschaft (X2) wird nun bei jedem Menschen je nach Begabung und je nach privater und sozialer Situation und Stellung anders verstanden werden, als es in der Form von (X1) von dem Mitteilenden gemeint und beabsichtigt war, denn (X1) erfährt nun als jeweils eigene Erkenntnis nochmals zusätzlich die Umformung, die bereits einmal von (X) zu (X1) stattgefunden hat.
Suche Beispiele aus deinem Leben und in der Literatur und veranstalte entsprechende Versuche, um diese Veränderung der Erkenntnis von (X) bis zu (X2) zu veranschaulichen.
Wenn wir aber davon ausgehen, wie wir es von den meisten Religionen wissen, daß die ursprüngliche Erkenntnis (X) in der mitgeteilten Form (X1) nicht von dem Urheber dieser Erkenntnis aufgeschrieben wurde, sondern von einem Schüler oder Anhänger in der Form von (X2), nämlich so, wie jener eine Schüler die Botschaft verstanden hatte, dann finden wir in der formulierten Wiedergabe nicht allein eine einzelne Erscheinung von (X2), die sich von anderen schriftlichen Ausgaben und Formulierungen unterscheiden wird, sondern zugleich den Anspruch auf Richtigkeit und meist verbunden mit der Begründung, wieso seine Sicht auch für alle (X2) gelten soll.
Suche Beispiele dafür, daß sich eine schriftliche Darstellung von einer mündlichen unterscheidet, und beschreibe, warum und in welcher Art und Weise solcher Unterschied zustande kommt.
Aus den genannten und noch zusätzlichen Gründen müssen wir bei einer Überlieferung also von einer zusätzlichen Form sprechen ausgehen, die wir (X2a) nennen. Bei unterschiedliche Überlieferungen also von unterschiedlichen (X2a) bzw von (X2a) (X2b) (X2c) usw..
Nenne Beispiele aus der Bibel, aus dem Koran und aus dem Buddhismus.
Auch nach tausend Jahren ist es immer die Erkenntnis (X2a oder b oder c) in deren Gestalt (X) überliefert wird.

iii..  Sie wird angewandt und schlägt sich nieder in den oben unter d 1bis 4 aufgeführten gesellschaftlichen Automatismen.

Wie in allen Religionen übernimmt eine Gruppe, Gemeinde, Gemeinschaft eine Form von (X2a,b oder c) als gemeinsame Lehrmeinung, als gemeinsames Bekenntnis, als Dogma oder Vorschrift.
(X2a, b oder c usw.) tritt nun bereits jeweils als spezifisches (X3), nämlich als jeweils unterschiedliches Verständnis von (X2) als (X2a) oder (X2b) oder (X2c) in vielfacher Form und Funktion auf.
1.  Sie ist eine überlieferte schriftliche Erkenntnis in der Gestalt einer Begrifflichkeit und Formulierung,
 Beschreibe an Beispielen den Unterschied von Begrifflichkeit und Formulierung.
2.  Sie hat die Funktion einer geistigen Konditionierung und bedeutet Bildung, um verstanden, bewiesen, verteidigt, gelernt und gelehrt werden zu können.
3.  als gemeinsames Bekenntnis hat sie
die gesellschaftliche Funktion der Gemeinschaftsbildung,
die rechtmäßige Zugehörigkeit zu dieser Gemeinschaft prüfbar zu machen
wie dann auch die Nichtzugehörigkeit.
Als solche Identifizierbarkeit wird sie zur Identität des Einzelnen.

a.  Beschreibe solche gesellschaftliche Grundfunktion an einem erdachten Beispiel.
b. Beschreibe Situationen und Vorgänge, wo (X2a) nun wie ein Automatismus (X3) funktioniert. Bei welchen Prüfungen usw..
c. Beschreibe an einem erdachten extremen Beispiel, wie diese Funktion als Eignenautomatismus in Widerspruch geraten kann zur Erkenntnis selbst. z.B. an dem Gebot (das wir innerhalb aller großen Religionen finden) „Du sollst nicht morden.", wonach man dann jeden Mörder töten muß.
iv.  (X3) tritt nun auf als gesellschaftliche Funktion, als Wahrheitskriterium und Legitimation und könnte auch bereits als (X§) bezeichnet werden.
Erst in diesem Stadium der Entwicklung von (X3) oder (X§), wie sie in allen Religionen stattgefunden hat, die sich gesellschaftlich und ja unvermeidlich zugleich auch regional etabliert haben, nämlich sowohl bezüglich der vielschichtigen inneren Strukturen einer normalen Gemeinschaft wie bezüglich der vielfachen Beziehungen nach außerhalb, siehe d 1bis 4!, treffen verschiedene Religionen aufeinander.
Wir sollten hierbei bereits den grundsätzlichen Unterschied herausheben, der zwischen Versorgung, Verteidigung und Organisation der Gemeinschaft einerseits und dem natürlichen Gerangel der Individuen nach Rang, Würde und Kompetenz andererseits sehen, weil er uns zu der grundsätzlichen gegenwärtigen Ausgangsproblematik zurückbringt, in der sich das Individuum mit seiner eigenen Erkenntnis als Verhältnis zu der jeweiligen als (X3) oder (X§) gültigen Wirklichkeit oder als dem realen Kontext befindet, als dem Sitz im Leben.
Der Rang des Menschen und die gesellschaftlichen Strukturen, die in Wahrheit weit komplizierter sind, als hier beschrieben, hängen natürlich zusammen, weil der Mensch immer zugleich Subjekt, d.h. Ausführender ist wie er auch Objekt ist, an dem oder mit dem solche Ordnung oder Strukturierung stattfindet.
Suche einige typische Beispiele: Ein Polizist kontrolliert andere und wird zugleich kontrolliert. Ein Kaufmann verkauft und muß kaufen.
Zu diesen tausendfältigen Relationen und Korrelationen einer Gemeinschaft in der gemeinsamen Sprache und Nation von Freundschaft, Verwandtschaft, von Rangelei um Wert, Rang und Ansehen, um Auskommen, Aufstieg, Besitz und Vermögen, um die vielen innen- und außenpolitischen Versorgungs-, Ordnungs-, Berufs-, Sozial-, Bildungs-, medizinische Versorgungs- und Verwaltungsstrukturen, Mechanismen oder Automatismen jeder Gemeinschaft, was ursprünglich alles direkt und indirekt als (X§) oder (X3) und wegen (X§) oder (X3) stattfindet, auch wenn darin (X) nur noch schwer zu erkennen ist, womit das Individuum aber zurechtkommen muß, tritt nun heute neben der komplizierten Aufgabe der verschiedenen Religionen und Kulturen, miteinander auszukommen, noch die neue Dimension von gemeinsamer Erkenntnis, die von vornherein bereits eine globale ist und in Form von weltweit allgemeingültigen Selbstverständlichkeiten auftritt.
Diese weltweit allgemeingültigen Selbstverständlichkeiten besitzen oder sind weltweit zugleich eine gemeinsame Begrifflichkeit, auch wenn wir in den verschiedenen Sprachen von (X§) oder (X3) dafür unterschiedliche Wörter oder Namen benutzen.
Diese weltweit gemeinsamen Selbstverständlichkeiten und Begriffe sind aber nicht plötzlich vom Himmel gefallen, sondern sind das gemeinsame Produkt, vielleicht ja ein Nebenprodukt aller Nationen, Kulturen und Religionen unserer Welt, die sich durch Informationstechniken, durch Handel und Wandel überall verbreitet haben und was im Folgenden deswegen als (X4) bezeichnet werden kann, oder als (X$), weil es sich dabei durchgehend um kaufbaren Komfort und Wohlstand handelt.
Zähle bitte möglichst viele solcher Selbstverständlichkeiten auf als Waren wie
Benzin, Erdöl, Auto, Elektrizität, Radio, Film, Fernsehen, Papier, Zeitung, Nachrichten, Flugzeug, Akkupunktur, Meditation, Pizza, Pfeffer, Teppich  usw., als Hygiene wie Impfung, Zähneputzen, WC, Bad usw., als Sozialstruktur wie Arbeitsvertrag, Lohn, Versicherung usw.
Wie (X3) tritt auch (X4) fast durchgehend als Automat (sogar im wörtlichen Sinne) oder als Automatismus auf. Z.B. wird ein Mensch mit Masern, gleichgültig wer er ist, ob Mann, Frau, Kind, Indianer, Chinese, Deutscher, Präsident oder Landstreicher, gleich behandelt.
Versuche die ethische Dimension eines Automaten und eines gesellschaftlichen Automatismus zu beschreiben, als Chance wie als Problem. Der Apparat soll helfen, erleichtern, heilen, ordnen usw.

So problematisch es, wie schon gesagt, auch ist, die Struktur und Entwicklung einer Erkenntnis und Religion in solcher oben dargestellten Vereinfachung und Form von (X) zu (X4) zu sehen, so ist daran zumindest realistisch und deswegen auch wichtig, daß sie derart in und von allen Religionen und Kulturen im jeweiligen Selbstverständnis gesehen und gehandhabt werden, - so unterschiedlich weit und differenziert die jeweilige religiöse Forschung und Theologie auch jeweils ist.
Man empfindet dabei allgemein, als ob (X4) in der Form von (X$) von außen der jeweiligen Nation, Religion und Kultur als etwas Fremdes, nämlich als imperiale westliche Zivilisation übergestülpt wird, weil viele dieser technischen Apparate und Strukturen aus den USA kommen und oft sogar noch in Dollars bezahlt werden müssen. Sicher kommen aber ebenso viele Geräte, Strukturen, Moden und Komfortgegenstände und Speisem aus Japan, China, Korea, Singapore, Europa und Afrika.
Und außerdem wird derart oft gerechter oder berechtigter Weise gedacht und empfunden, weil derartige Automatismen als Werte und Zwänge nicht nur von Seiten des Subjekts, des Konsumenten und Objekts erfahren werden, sondern bei der Realisierung, was immer nur durch Menschen geschehen kann, auch mit einem entsprechenden Obrigkeitsstatus und Gehabe bis zu einer entsprechenden Rechtsprechung realisiert wird.
Suche symptomatische Beispiele, wo Globalisierung in der Form von Bevormundung, Unterdrückung und Imperialismus auftritt. Hygienevorschriften, Umweltschutzbestimmungen, Bankabhängigkeit, Steuern usw.

Die problematischste Verneinung der Globalisierung erscheint da, wo (X4) wie die Verneinung von (X) bis (X3) erscheint, als die Relativierung und Verneinung der religiösen, kulturellen und nationalen Werte und Legitimationen.
Meistens aber waren und sind die Konflikte in Vergangenheit und Gegenwart Folge von unterschiedlich angelegten Automatismen innerhalb von (X) bis (X4), die dann in Form von Ismen oder Parteien gegeneinander standen und stehen, (was aber sorgfältig zu unterscheiden ist von den Konflikten zwischen unterschiedlichen Nationen, Kulturen und Religionen).
Nenne einige der Konflikte in Vergangenheit und Gegenwart, wie den Universalienkonflikt, die Aufklärung, Demokratie und Revolutionen usw..
 
 
 

Wird demnächst vervollständigt, Friedhelm Schulz

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